Online-Escape-Room aus der Ferne

Ein virtueller Escape-Room, jeder bei sich zu Hause

Deine Freunde in Hamburg, deine Schwester in München, die Kollegen im Homeoffice? Bei allen erscheint derselbe Fall, und nur wer miteinander redet, kommt raus.

Die Schwierigkeit beim Escape-Room aus der Ferne

Aus der Ferne droht immer dasselbe: Einer teilt seinen Bildschirm, die anderen schauen zu, und die Partie wird zur Vorführung statt zum Spiel. Angebote mit Spielleitung machen das live lebendig, aber man muss einen Termin buchen.

Wir machen es anders: Jeder hat seinen eigenen Bildschirm, seine eigenen Dokumente und seine eigenen Werkzeuge. Niemand kann nur zuschauen, weil die Lösung auf alle verteilt ist.

So spielt ihr einen Escape-Room aus der Ferne

  • Eine Person legt die Partie an, wählt den Fernmodus und teilt den Link oder den Code.
  • Alle öffnen den Link auf Computer, Tablet oder Handy und starten parallel den gewohnten Call.
  • Das Video startet bei allen gleichzeitig. Marcel, der Nachtwächter, schließt das Team im Museum ein.
  • Jeder durchsucht den Raum für sich, mit Taschenlampe und Werkzeug, und bekommt seine Dokumente.
  • Ihr teilt, was ihr findet, laut oder mit einer Geste: Ein Dokument, das einer allen zeigt, erscheint auf allen Bildschirmen und bleibt an der Ermittlungswand hängen.

Warum die Rollen alles verändern

In Eingeschlossen im Museum teilen sich vier Rollen die Hinweise: der Archivar, der Ägyptologe, der Techniker und die Musikerin. Einer hat die Hälfte einer Entzifferungstabelle, ein anderer die zweite Hälfte. Einer liest die Uhrzeiten der Kameras, ein anderer weiß, welche vorgehen. Aus der Ferne zwingt diese Aufteilung dazu, zu beschreiben, nachzufragen, anders zu formulieren. Genau das macht die Partie lebendig, auch ohne im selben Raum zu sein.

Online-Escape-Room aus der Ferne, mit der Familie oder im Team

Das Format passt für Großeltern, die über die Feiertage mit den Enkeln spielen wollen, genauso wie für ein Team, das eine Aktivität per Videocall sucht. Keine Spielleitung zu buchen: Du spielst, wann du willst, in etwa anderthalb Stunden. Für Firmen erklärt die Seite Teamevent, wie man mehrere Teams organisiert, und die Seite Escape-Room für Familien zeigt, wie Generationen zusammen spielen.

Was ihr braucht

  • Einen Bildschirm pro Spieler, am besten einen Computer fürs Video, dazu das Handy als Taschenlampe und Notizbuch.
  • Einen Gruppencall, der die ganze Partie über offen bleibt.
  • Eine normale Internetverbindung bei allen.

Der erste Raum ist für alle kostenlos, und nur die Person, die organisiert, kauft das Spiel, wenn ihr weiterspielen wollt. Details auf der Seite Preise. Für Technik und Tipps lies unseren Ratgeber fürs Spielen mit Freunden aus der Ferne (auf Englisch). Seid ihr alle im selben Wohnzimmer? Dann schau lieber beim Escape-Room für zu Hause.

Häufige Fragen

Welche Anruf-App brauchen wir?

Das, das ihr schon nutzt: WhatsApp, Discord, Teams, Meet, FaceTime oder einfach ein Gruppenanruf. Das Spiel kümmert sich nicht um den Ton, sondern um Bildschirm und Hinweise.

Sehen alle gleichzeitig dasselbe?

Ja. Die Videos und der Raum zum Erkunden laufen auf allen Bildschirmen synchron. Wenn jemand allen ein Dokument zeigt, erscheint es bei jedem.

Muss jeder bezahlen?

Nein. Nur die Person, die die Partie anlegt, kauft das Spiel. Die anderen treten mit Link oder Code bei, ohne Konto und ohne zu zahlen. Der erste Raum ist für alle kostenlos.

Passt das für ein Arbeitsteam?

Ja, für Gruppen mit 1 bis 4 Spielern pro Partie, ohne Spielleitung und zur Uhrzeit deiner Wahl. Für mehrere Teams gleichzeitig oder eine Firmenrechnung schau auf der Seite Teamevent vorbei.

Braucht man zusätzlich zum Handy einen Computer?

Es ist angenehmer: Der Computer zeigt Video und Raum, das Handy dient als Taschenlampe und Notizbuch. Auf einem großen Handy oder Tablet geht es auch mit nur einem Gerät.

Kann man zu zweit aus der Ferne spielen?

Ja. Jeder bleibt zu Hause mit Bildschirm und Handy, und ein einfacher Anruf zu zweit reicht, um miteinander zu reden.